Wien – einmal hin und wieder zurück

Für die Musiklasse 9b und 9c der Geschwister-Scholl-Realschule ging es für einen Musical Besuch in die Hauptstadt Österreichs

 

 

Die Idee entfachte völlig überraschend als der Musikkurs aus Klasse 9 begann einen Musicalbesuch zu planen. Wieso nach Stuttgart und nicht nach Hamburg oder Wien? Voller Begeisterung und einem außergewöhnlichen Engagement der Schüler wurde tatsächlich eine Wien-Exkursion gemeinsam geplant und gebucht. Mit dem Flieger ging es schließlich zusammen mit den Begleiterinnen Katharina Rothmund und Katharina Keller am Montag von Stuttgart aus nach Wien. Für viele war dies der erste Flug überhaupt und so war die Aufregung allgemein groß.  Der Auftakt für 1 ½ Tage Wien bildete ein Besuch im mittlerweile weltbekannten Nobel-Restaurant Plachutta Wollzeile. Hier hatten die Schüler die einmalige Gelegenheit den berühmten Tafelspitz oder andere Wiener Küchenklassiker in ihrer besten Form zu genießen. Satt, müde und glücklich ging es danach an der Donauinsel entlang, wo die ersten Bilder der Stadt bei Nacht gesammelt werden konnten. Am nächsten Tag stand ein straffes Programm an. Gleich morgens ging es zur Wiener Hofburg, die über viele Jahrhunderte das Zentrum des Habsburgerreiches bildete. Zusammen mit Schloss Schönbrunn, der Sommerresidenz des Kaiserpaares Franz Joseph und seiner Sissi erhielten die Schüler nicht nur einen geschichtlichen Abriss über die Hauptstadt Österreichs sondern auch faszinierende Bilder der barocken Anlage mit den riesigen Gartenanlagen. Hinter die Kulissen ging es dann am Mittag bei der gebuchten Führung durch die Wiener Staatsoper. Auch der Stephansdom durfte für eine kurze Innenbesichtigung nicht fehlen. Am Abend folgte schließlich ein weiteres Highlight mit dem Besuch des Musicals „Ich war noch niemals in New York“. Die Show beeindruckte durch die vielen bekannten Liedern von Udo Jürgens, die passend in die Handlung integriert wurden. Beim Public Viewing am Rathausplatz ließen die Schüler am Ende den langen Tag gemütlich ausklingen, ehe es am nächsten Morgen völlig erschöpft aber mit einem Lächeln im Gesicht zurück nach Deutschland ging.