Studienfahrt Barcelona

Bericht von Maurus Kienle

 

Einmal Barcelona

und zurück

 

-  Zehntklässler gehen auf Studienfahrt nach Spanien

 

Was machen Realschüler wenn die Prüfungen vorbei sind und sie wenig Lust darauf haben in die Schule zu gehen? In unserem Fall kam nur eines in Frage: Reisen! Dank unserem hervorragenden Reisekoordinator Jan Zinal bot sich eine Studienreise in die katalonische Metropole an. Unsere Reisegruppe bestand schließlich aus neun Leuten, davon die zwei Begleitpersonen Frau Rothmund und Frau Keller.

 

Die Reise begann am Donnerstag um 18 Uhr. Von hier fuhren wir mit dem Zug dann bis zum Flughafen Köln-Bonn. Dort verbrachten wir die mehr oder weniger schlaflose Nacht. Unser etwa zweistündiger Flug startete dann kurz vor sieben Uhr. Als wir schließlich in Barcelona gelandet waren, fuhren wir als erstes zum Hostel und gaben unser Gepäck ab. Direkt im Anschluss erkundeten wir die Stadt und fuhren mit einer der Seilbahnen auf den Montjuïc. Das ist der Hausberg Barcelonas, auf dessen Spitze sich die Festung "Castell de Montjuïc" befindet. Von hier konnten wir einen großartigen Ausblick über die Stadt und den Hafen genießen. Den Abschluss des ersten Tages markierte ein Besuch im hiesigen Hard Rock Café.

 

Am zweiten Tag war der erste Programmpunkt eine Führung durch die Stadt (natürlich auf Englisch), bei der wir einige interessante Informationen zu hören bekamen. Zum Beispiel befindet sich auf der Barcelona Cathedral ein Wasserspeier, der ein Einhorn darstellt. Danach teilten wir uns auf und besuchten entweder die La Rambla, die längste Flaniermeile in Barcelona (sie ist über 1,2 Kilometer lang) oder die Sagrada Familia. Die Basilika wurde von Antoni Gaudi entworfen und an ihr wird schon seit 1882 gebaut. Zu ihrer Fertigstellung 2026, wenn sich der Tod von Gaudi zum 100. Mal jährt, soll sie über 172 Meter hoch sein. Somit wäre sie vor dem Ulmer Münster die höchste Kirche der Welt. Danach ging es noch zu den Font Magica, den magischen Wasserspielen am Fuße des Montjuïc.

 

Am Sonntag, dem dritten Tag in Barcelona, erholten wir uns am Sandstrand des Mittelmeeres. Dieser Sand wurde, wie wir während der Führung erfuhren, für die olympischen Spiele 1992 aus Ägypten eingeschifft. Interessant zu wissen, dass gerade dadurch Barcelona zu der Touristenmetropole wurde, die sie heute ist.

 

Am Montagmorgen ging es dann ins Camp Nou, das Fußballstadion des     1.FC Barcelona. Hier tragen Stars wie Lionel Messi und Neymar regelmäßig ihre Heimspiele aus. Das letzte Ziel das wir nun noch zu besichtigen hatten, war der Park Güell. Auch dieser Park war ein Werk von Antoni Gaudi. Die Parkanlage beinhaltet mehrere kunstvolle Gebäude, Wege und Säulengänge. Die Übergänge von Architektur und Natur sind stets fließend und alles ist mit kunstvollen Mosaikformationen verziert. Den Abend ließen wir dann gemütlich ausklingen, da am nächsten Tag ja schon wieder die Abreise auf dem Plan stand. Glücklicherweise ging der Rückflug direkt nach Stuttgart, so dass wir am Dienstagabend pünktlich in Riedlingen ankamen.